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Wo der Schwarzspecht trommelt: Die Vogelkundliche Wanderung im Rahmen des Interreg-IV-Projektes „Diversicoltura – Biodiversität in der Kulturlandschaft“ führte zu 41 Vogel-Exkursion 11. Mai 2013verschiedenen Vogelarten in der Hoache. Diese Wanderung wird am 19. Mai um 6 Uhr wiederholt. Treffpunkt Schießstand. Wenn möglich Fernglas mitbringen.

Foto: Joachim Winkler

Für die zwölf Teilnehmer der von Udo Thoma geführten und von Joachim Winkler organisierten Exkursion in den frühen Morgenstunden des 11. Mai barg die Kulturlandschaft Hoache ein kleines Wunder nach dem anderen. Rund 41 kleine Wunder, um genau zu sein. Denn so viele verschiedene Vogelarten konnten während der drei-ein-halb-stündigen Wanderung entlang des Oberwaalweges vom Schießstand bis zum Pflanzgarten und entlang des alten Matscherweges zurück nach Mals gehört oder gesehen werden. Für den Ornithologen Udo Thoma aus Prad eine erstaunliche Anzahl. Die Besonderheit läge in der Vielzahl der beobachteten Arten, so Thoma. Neben oft gesehenen Arten wie Amsel, Star, Kohl- und Tannenmeise sowie Ringel- und Türkentaube staunten die Teilnehmer aus Glurns, Prad, Mals und Laatsch nicht schlecht, als sie mehrere Waldlaubsänger am Oberwaalweg hören konnten und den eher selten zu beobachtenden Schwarzspecht singend und trommelnd in der Nähe des Schießstandes beobachteten. Der Stieglitz wurde beim Nestbau beobachtet. Mehrere Neuntöter-Männchen konnten in der Heckenlandschaft Hoache gesichtet werden. Diese Art wurde in intensiven Obstbaugebieten bereits ausgerottet. Das selbe Schicksal kann den Neuntöter bei einer weiteren Zunahme der Apfel- und Kirschanlagen auch im Bereich der Kulturlandschaft Hoache ereilen. Daher müssen neue Anlagen mit besonderer Rücksichtnahme errichtet werden, so Thoma und Winkler einstimmig. Das regnerisch – kühle Wetters störte kaum: viele Vogelarten „befinden sich mitten im Brutgeschäft“, bestätigt Thoma. Einige der von Schülern und Kindergartenkindern – im Rahmen des Projektes: „Biodiversität in der Kulturlandschaft Hoache“  – platzierten Nistkästen könnten durchaus gerade genutzt werden, wie das Singen einer Blaumeise in der Nähe eines Nistkastens vermuten lässt. Die hohen Anzahl der verschiedenen Arten lässt hoffen,  dass die 80 Hektar große Kulturlandschaft Hoache mit ihrem derzeitigen Lebensraum auch in Zukunft Lebensqualität für ihre Bewohner bietet. (Katharina Hohenstein)

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