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Das  Dach der St. Martinskirche in Mals wurde kürzlich neu eingedeckt. Die romanische Kirche wurde von Meinhard II. dem Stift Stams geschenkt und besaß ursprünglich pfarrliche Rechte. Sie dürfte aber ursprünglich in welfischem Besitz gestanden haben. Zumal St Martin auch Pfarrkirche war und auch die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt einen romanischen Vorgängerbau hatte, dürfte dieser westliche Ortsteil einst eigenständig gewesen sein. Die Kirche erfuhr im 16. Jahrhundert einen Umbau. Von diesem Umbau verschont blieb der Turm, der wohl von den Proportionen her der feinste der drei romanischen Türme von Mals ist.

Der Turm ist ähnlich gegliedert, wie jener von St.  Johann. Er verfügt  über Zahnriese und Bogenfriese. Im obersten Geschoss weist der Turm zwei und dreiteilige Rundbogenfenster auf. Die Dachpyramide ist mit Steinplatten abgedeckt. An den Ecken sind ebenso, wie in St. Benedikt Eckquader erkennbar. Da die Kirche in Privatbesitz ist, bleibt sie verschlossen.

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