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Zeitenspiegel

Am Abend des 2. Mai wurde erstmalig in Mals der Gewinner des 14. Gabriel-Grüner-Stipendiums vergeben. Die beiden Gewinner, Autorin Yasemin Grüner Preisträgerin Stipendium Yasemin ErginErgin und der Fotojournalist Marcel Mettelsiefen werden in ihrem Reportagenvorhaben die Leben der Frauen Tadschikistans näher betrachten – ein Großteil der Männer arbeitet in Russland, während die Frauen den Hof erhalten, die Kinder betreuen und die „Macher“ im Dorf sind. Nach Mals reisten Freunde und Kollegen des 1999 erschossenen Journalisten, darunter auch der ehemalige Stern-Chefredakteur Thomas Osterkorn und der Fotojournalist Uli Reinhardt, der mit Grüner oft gemeinsam arbeitete. Die Geschwister Ute und Peter Grüner, Vize-Bürgermeisterin Sibille Tschenett, RAI-Journalist Roman Drescher und Ludwig Fabi sind Teil des lokalen Organisations-Teams des Stipendiums, das vom Bildungsausschuss Mals vor Ort gestaltet wird. Gabriel Grüner wäre in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden. Die 8. Ausgabe der Kunst- und Kulturzeitschrift vissidarte widmete dem Journalisten gleich mehrere Seiten. Und veröffentlichte das Original-Streitgespräch mit dem Dichter Peter Handke (Stern, 1996).  (kat)
(Foto Die Preisträgerin Stipendium Yasemin Ergin)
Morgen, Donnerstag findet erstmals in Mals, im Kulturhaus, mit Gabriel GrünerBeginn um 19 Uhr, die Vergabe des Gabriel-Grüner-Stipendiums 2013, statt. Bereits zum dritten Mal gastierte Anfang März in Mals eine international besetzte Journalisten-Jury, um die besten Foto-Reportagen für das Gabriel Grüner Stipendium auszuwählen. Das Stipendium geht in diesem Jahr an die Autorin Yasemin Ergin und an den Fotografen Marcel Mettelsiefen.Das Team plant eine Reportage über Frauen in Tadschikistan, die von ihren im Ausland nach Arbeit suchenden Männern zu Hunderttausenden zurückgelassen werden.
 

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Heute trifft sich die Jury des Hansel-Mieth-Preises und des Gabriel-Grüner-Stipendiums in Mals. Die Juroren tagen wie im Vorjahr im Benediktinerkloster  von  Marienberg, um nach intensiver Diskussion der eingereichten Beiträge die Preisträger zu bestimmen. Mals ist die Heimat des stern-Reporters Gabriel Grüner, dem Namensgeber des Stipendiums. Gabriel Grüner war 36 Jahre alt, als er am 13. Juni 1999 während einer Recherche im Kosovo zusammen mit seinen Kollegen Volker Krämer und Senol Alit erschossen wurde. Die Idee, die Jury in Grüners Heimat zu holen, stammt von seinen Geschwistern und Freunden. Sein Einsatz für einen verantwortungsvollen Journalismus sollte auch im Dreiländereck Italien-Österreich-Schweiz bekannt gemacht werden, ebenso das nach ihm benannte Stipendium, das eine Idee für eine engagierte Reportage mit 6.000 Euro fördert. Heute Abend wird dann um 20,30 im Kulturhaus von Mals der Preisträger des Stipendiums bekanntgegeben.

Der Bildungsausschuss der Gemeinde Mals und die Agentur Zeitenspiegel (Stuttgart) haben gemeinsam mit den Geschwistern von Gabriel Grüner im Jahr 2010 begonnen, den Geist und das Engagement Gabriel Grüners mit verschiedenen Veranstaltungen in Erinnerung zu rufen. So entstanden „Reportagen gegen das Vergessen“, welche auch nach seinem Tode durch die Vergabe des Gabriel-Grüner-Stipendiums teils ermöglicht und gewürdigt werden. Heuer wird zum zweiten Mal die Jurysitzung zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises und des Gabriel-Grüner-Stipendiums 2012 in Mals (Kloster Marienberg) stattfinden. Rund um die Jurysitzung mit namhaften Journalisten werden verschiedene Rahmenveranstaltungen , die mit heutigem Tag beginnen, organisiert: ein Schulprojekt, eine Fotoausstellung, ein Journalisten-Workshop und eine öffentliche Tagung zum Thema: „Peace Counts – Frieden ist machbar“ (für das detaillierte Programm klicken Sie hier)

 

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