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Noch wurde niemand umgebracht. Am Ende des ersten Abends der Lesung von Alfred Komarek aus „Polt.“ schließt Alfred Komarek die Seite des Romans mit einem Selbstmord. Simon Polt, Gendarmerieinspektor im frei gewählten Ruhestand, ermittelt laut Angaben seines Schöpfers zum letzten Mal.
Kein Ort, so scheint es, wäre geeigneter als die faszinierende Werkhalle, wo bis vor kurzem noch Stoffe verarbeitet wurden. Simon Polt, der in den Weinviertler Kellergassen seinen kriminalistischen Recherchen nachgeht, führt den Leser mit viel Humor und psychologischem Gespür für seine Umgebung in das hintergründige Drama. Dabei dreht es sich um unerwartete Schwangerschaften und um auszurottende Peronospora, den falschen Mehltau, um echten Zweigelt und den Verdacht, dass wirklich niemandem zu trauen sei. Das Weinviertel rückt plötzlich sehr viel näher, die Weberei rückt Simon Polt bis in die Malser Gassen, perfekt auch der Vibraphonist Erich Fischer, der mit viel Gespür die Geschichte des Simon Polt auf seine ganz eigene, schweizerische Art erzählt. Die Lesungen finden jeden Abend bis am Freitag in der Weberei Salutt in Mals um 22.30 Uhr statt.

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Ein hoher Lebensstandard besteht darin, dass man Geld, das man noch nicht hat, für Dinge ausgibt, die man nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die man nicht mag.

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Aurelien Scholl ,
 frz. Journalist & Schriftsteller

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